Sektschreibtisch

„50 Shades of Lektorat“, oder: Dein fertiges Buch ist nicht fertig!

Den Schreiberlingen von euch sage ich damit bestimmt nichts Neues, aber: Die Arbeit am Buch endet nicht mit dem Wort „Ende“. Kein (veröffentlichter) Autor, auch nicht/erst recht kein Großer, liefert ein druckreifes Manuskript ab.

Vorab drei wichtige Dinge:

  1. „Lektor“ ist keine geschützte Bezeichnung.
  2. Ein gutes! Lektorat macht höllisch Arbeit …
  3. … und einen guten Text noch besser.

Was ich damit sagen will? Wenn ihr euer 400-Seiten-Manuskript schon nach einer Woche vom Lektor wiederbekommt und die wenigen Anmerkungen in einem Tag umgesetzt habt… dann ist das vielleicht keine gute Nachricht.
Ein gutes Lektorat läuft üblicherweise in zwei Phasen ab:

  1. Inhalt: Überprüft werden Spannungsbögen, Charakterentwicklung, Logik, Anschlussfehler, Verständnisfragen etc.
  2. Stil: Jetzt geht‘s ans Eingemachte auf Satz-/Wortebene – Wiederholungen, schiefe Bilder, Schachtelsätze …

Ich habe gerade Phase 2 abgeschlossen und es war ECHT arbeitsintensiv – aber toll. Es ist fantastisch, nach all der einsamen Schreiberei noch einmal mit einem „Profi-Leser“ in den Ring zu gehen und meinen Text durch andere Augen zu sehen. Ich verstehe aber auch absolut, wenn man Hemmungen beim Thema Lektorat hat: Da kommt wer und will was von meinem Baby!!! Deshalb ist es unglaublich wichtig, ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu seiner Lektorin zu haben.


1 Kommentar zu „„50 Shades of Lektorat“, oder: Dein fertiges Buch ist nicht fertig!“

  1. Hallo Anna,
    Also ich finde das erste Cover toll, vor allem weil es mir die Freiheit lässt mir die Protagonisten selbst vorzustellen und weil die Zeichnung wirklich schön ist.
    Ich bin gespannt auf deine Bücher!!!
    Viel Freude am weiter schreiben.
    A.

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